Evangelische Kirchengemeinde A.B. Schäßburg

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Evangelische Diakonie

Die Diakonie ist ein Schwerpunkt kirchlicher Arbeit. Vor der Wende im Jahr 1989 wurde sie nicht in der institutionellen Form betrieben wie man das heute kennt, da sie bis damals in gemeinsamer Verantwortung mit den traditionellen Nachbarschaften wahrgenommen wurde. Die Notwendigkeit der Institutionalisierung ergab sich infolge der Ausdünnung unserer Gemeinschaft nach dem Massenexodus am Anfang der 1990er Jahre. Zwischen den Jahren 1993 und 1997 erfuhren wir professionelle Hilfe vom Diakonischen Werk Bremen:
Diakonieschwester Antje Rothwell (1938-2022), vermittelt vom Diakonissenmutterhaus in Bremen, baute nach deutschem Modell eine Gemeindediakoniestation auf. Unsere Diakoniebeauftragte Erika Duma wurde damals von Schwester Antje angelernt und übernahm - nachdem diese wieder nach Deutschland zurückgekehrt war - die Leitung unserer Gemeindediakonie bis zum 2.11.2018, ihre Nachfolgerin ist Frau Zsuzsanna Nagy.
Stafettenwechsel in unserer Diakoniestation 18. 11. 2018 

Heute gehören zu dieser Diakoniestation:
1.) Das Pflegenest (Dr.-Karl-Friedrich-Müller-Haus)
2.) „Essen auf Rädern“
3.) Ambulanter häuslicher Pflegedienst

Dr.-Karl-Friedrich-Müller-Haus

Es ist eine Wohngemeinschaft für alte Menschen, die sich aus Alters- oder Krankheitsgründen selber nicht mehr alleine versorgen können und existiert seit 1994. Die Idee stammt von Schwester Antje aus Bremen und ergab sich aus der Notwendigkeit heraus, dass – bei besonderen Härtefällen – Menschen nicht mehr in ihrer angestammten Umgebung (Vereinsamung, unbeheizte Wohnungen, kein Wasseranschluss etc.) sich selbst überlassen bleiben konnten. Zuerst hatte das Pflegenest drei Plätze und wurde später auf fünf ausgebaut. Nachdem im Jahr 2003 das ganze Erdgeschoss des „Venezianischen Hauses“ frei geworden war, wurde das Pflegenest auf acht Plätze erweitert. Diese Erweiterung war finanziell möglich geworden, da ein ehemaliges Gemeindeglied Dr. jur. Karl-Friedrich Müller (welcher unverheiratet und kinderlos verstarb) seinen Nachlass der Kirchengemeinde testamentarisch hinterließ. In Erinnerung an diesen Gönner erhielt das „Pflegenest“ am 14. Dezember 2003 den Namen „Dr.-Karl-Friedrich-Müller-Haus“. Die Bewohnerinnen und Bewohner leben hier in einer Wohngemeinschaft. 

 


Essen auf Rädern

Seit dem Jahr 1992 werden über unsere Diakoniestation Menschen, die aus unterschiedlichen Gründen sich kein warmes Essen zubereiten können, von Montag bis Freitag mit einer warmen Mahlzeit versorgt. Die Mahlzeiten werden nicht selber zubereitet, sondern aus externer Quelle (z. Z. ist dies der Catering-Service „Four-Seasons“) bezogen. Im Rahmen unserer Diakonie wird der Zuliefererdienst gewährleistet. Versorgt werden täglich zwischen 20 und 25 Personen. Jene Kostgänger die es sich leisten können, bezahlen einen Eigenbeitrag. Bei Härtefällen entfällt dieser Beitrag teilweise oder ganz. Ansonsten werden die Kosten von der Gemeinde und von Spendern getragen.




Ambulanter häuslicher Pflegedienst

Es werden vor allem ältere allein stehende Menschen betreut, die aus unterschiedlichen Gründen nicht in ein Altenheim ziehen wollen oder können. Es wird nicht nur primärmedizinische Betreuung geleistet, sondern auch Einkäufe oder Botengänge. An Bedürftige werden Lebensmittelpakete oder Winterhilfen weiter gegeben.  Wichtig ist natürlich der Besuch an und für sich. Diese – in der Regel einsamen – Menschen haben nur noch wenige Kontakte zur Außenwelt und darum hat dieser ambulante Pflegedienst auch einen seelsorgerlichen Aspekt.





Es muss betont werden, dass die Arbeit in unserer Diakoniestation ohne unsere großzügigen Partner bzw. Spender nicht möglich wäre. Dies sind: das Diakonische Werk Bremen, die HOG Schäßburg, der Siebenbürger Freundeskreis aus Hannover, das Sozialwerk des Verbandes der Siebenbürger Sachsen und viele Privatpersonen, denen unsere Arbeit am Herzen liegt.

zu den Bildberichten der Diakonie aus den Jahren 2004, 2010, 2011 und 2019

Touristische Kirchenbesichtigung
Bergkirche: Di-So, 10-17 Uhr
Klosterkirche: Mi-So, 10-17 Uhr
Vom 12. bis 15. Dezember 2022 sind die Kirchen für touristische Besuche geschlossen.
Der Preis beträgt 10 Lei je Eintrittskarte.

În scopuri turistice bisericile pot fi vizitate
Bisceria din Deal: marţi până duminică între orele 10 şi 17
Biserica Mănăstirii: miercuri până duminică între orele 10 şi 17
Între 12 și 15 decembrie 2022 bisericile sunt închise pentru vizite în scop turistic.
Preţul de intrare este de 10 lei/bilet.

Templom Turisztikai Látogatások
Vártemplom: Nyitva keddtől vasárnapig 10-17 óra között
Kolostortemplom: Nyitva szerdatól vasárnapig 10-17 óra között
2022. december 12-jétől 15-ig a templomok zárva tartanak a turistalátogatások miatt.
Az ár 10 lej belépőjegyenként.


Regelmäßige Termine

Montag-Donnerstag 
8-12 Uhr Gebührentag

Donnerstag 
18 Uhr Kirchenchor 
19 Uhr Posaunenchor 

Freitag 
18 Uhr Sommerkonzerte


Parohia Evanghelică Sighişoara C. A., Str. Cositorarilor Nr. 13, RO-545400 Sighişoara
Legea 489/2006 privind libertatea religioasă şi regimul general al cultelor, publicata in Monitorul Oficial nr. 11 din 8.1.2007