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40 Jahre Partnerschaft
Bremen - Schäßburg
(1972-2012)

 
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40 Jahre Partnerschaft Bremen - Schäßburg (1972-2012)

In diesem Jahr feiern wir 40 Jahre seit dem es die Partnerschaft zwischen Bremen und Schäßburg gibt. Konkreter Anlass für erste diakonische Hilfsmaßnahmen im Jahr 1972 war das zwei Jahre vorhergehende Hochwasser an der Großen Kokel. Offiziell war es in jener Zeit nicht erlaubt, grenzübergreifende Hilfe zu leisten. Dies ging nur durch – als „touristische Reisen” getarnte – Besuche, wobei Besucher aus dem Westen bereits beim Grenzübertritt schikaniert wurden und während ihres Besuches jeder ihrer Schritte beobachtet wurde. Der Besuchte wurde nachher zur Polizei bestellt, um über eventuelle „staatsfeindliche Vorkommnisse” zu berichten.
 
Nach der Öffnung der Grenzen im Dezember 1989 stand der diakonischen Hilfe nichts mehr im Wege. Dies war auch nötig, wenn auch unter anderem Vorzeichen wie zu kommunistischen Zeiten. Die meisten evangelischen Siebenbürger Sachsen verließen Anfang der 1990-er Jahre Rumänien, so auch Schäßburg. Zurück blieben viele alte und allein stehende, der christlichen Nächstenhilfe bedüftige Menschen.
 
So wurde eine Gemeindediakonie aufgebaut, die bis heute funktioniert und uns hilft dem diakonischen Auftrag der Kirche gerecht zu werden. Die Initiative, das „Know-how”, die langjährige Vollfinanzierung und jetzige anteilige Finanzierung kommen aus Bremen: Kirchengemeinden und das Diakonische Werk, aber natürlich die dahinter stehenden Christen.
Diakonieschwester Antje Rothwell – im Jahr 1997 zur Ehrenbürgerin von Schäßburg ernannt – wurde vom Diakonissenmutterhaus 1993 aus Bremen für 4 ½ Jahre nach Schäßburg entsandt; eigentlich sollte sie ambulante Pflege leisten, aber relativ schnell stellte sie fest, dass dies nicht reichte. Die Gründung des „Pflegenestes” ist ihre Idee gewesen und ihr ist es zu verdanken, dass wir heute unsere Diakoniestation in dieser Form („Pflegenest” „Essen auf Rädern” und „Ambulanten Besuchs- und Pflegedienst”) betreiben können.