NR. 46 (1/2025)
NIZÄNO-KONSTANTINOPOLITANISCHES GLAUBENSBEKENNTNIS
DAS ERSTE ÖKUMENISCHE KONZIL VON NIZÄA UND DIE ÖKUMENISCHE GEBETSWOCHE
GEBETSWOCHE FÜR DIE EINHEIT DER CHRISTEN 2025
PFARRAMTLICHER JAHRESBERICHT 2024
ZAHARIA PUȘCARIU
NIZÄNO-KONSTANTINOPOLITANISCHES GLAUBENSBEKENNTNIS
Wir glauben an den einen Gott, den Vater,
den Allmächtigen, der alles geschaffen hat,
Himmel und Erde, die sichtbare und die unsichtbare Welt.
Und an den einen Herrn Jesus Christus,
Gottes eingeborenen Sohn,
aus dem Vater geboren vor aller Zeit:
Gott von Gott, Licht vom Licht,
wahrer Gott vom wahren Gott, gezeugt, nicht geschaffen,
eines Wesens mit dem Vater;
durch ihn ist alles geschaffen.
Für uns Menschen und zu unserm Heil ist er vom Himmel gekommen, hat Fleisch angenommen durch den Heiligen Geist und von der Jungfrau Maria und ist Mensch geworden.
Er wurde für uns gekreuzigt unter Pontius Pilatus,
hat gelitten und ist begraben worden,
ist am dritten Tage auferstanden nach der Schrift
und aufgefahren in den Himmel.
Er sitzt zur Rechten des Vaters
und wird wiederkommen in Herrlichkeit,
zu richten die Lebenden und die Toten;
seiner Herrschaft wird kein Ende sein.
Wir glauben an den Heiligen Geist,
der Herr ist und lebendig macht,
der aus dem Vater [und dem Sohn] hervorgeht,
der mit dem Vater und dem Sohn angebetet
und verherrlicht wird,
der gesprochen hat durch die Propheten,
und die eine, heilige, christliche und apostolische Kirche.
Wir bekennen die eine Taufe zur Vergebung der Sünden.
Wir erwarten die Auferstehung der Toten
und das Leben der kommenden Welt. Amen.
Credem într-unul Dumnezeu, Tatăl, Atotțiitorul,
Făcătorul cerului și al pământului,
văzutelor tuturor și nevăzutelor.
Și într-unul Domn Iisus Hristos,
Fiul lui Dumnezeu, Unul-Născut,
Care din Tatăl S-a născut mai înainte de toți vecii. Lumină din Lumină,
Dumnezeu adevărat din Dumnezeu adevărat, născut, nu făcut;
Cel de o ființă cu Tatăl, prin Care toate s-au făcut.
Care pentru noi oamenii
și pentru a noastră mântuire S-a pogorât din ceruri și S-a întrupat de la Duhul Sfânt și din Maria Fecioara, și S-a făcut om.
Și S-a răstignit pentru noi
în zilele lui Ponţiu Pilat și a pătimit și S-a îngropat.
Și a înviat a treia zi, după Scripturi.
Și S-a înălțat la ceruri și șade de-a dreapta Tatălui.
Și iarăși va să vină cu slavă,
să judece viii și morții,
a Cărui împărăție nu va avea sfârșit.
Și întru Duhul Sfânt,
Domnul de viață Făcătorul,
Care de la Tatăl purcede,
Cel ce împreună cu Tatăl și cu Fiul este închinat și slăvit, Care a grăit prin prooroci.
Într-una sfântă, sobornicească și apostolească Biserică;
Mărturisesc un Botez spre iertarea păcatelor.
Aștept învierea morților
Și viața veacului ce va să fie. Amin.
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DAS ERSTE ÖKUMENISCHE KONZIL VON NIZÄA UND DIE ÖKUMENISCHE GEBETSWOCHE
Einführung in das Thema
der Gebetswoche für die Einheit der Christen 2025
„Glaubst du das?“ (Johannes 11,26)
[übernommen von (Seite 4 – 6): https://www.oekumene-ack.de/fileadmin/user_upload/Gebetswoche/2025/Gebetswoche_2025_Einf%C3%BChrung_in_Thema.pdf ]
Die Texte für die Gebetswoche für die Einheit der Christen 2025 wurden von den Brüdern und Schwestern der Gemeinschaft von Bose in Norditalien vorbereitet. 2025 jährt sich zum 1.700. Mal das erste christliche ökumenische Konzil, das 325 n. Chr. in Nizäa in der Nähe von Konstantinopel stattfand. Dieses Gedenken bietet eine einzigartige Gelegenheit, den gemeinsamen Glauben der Christen wie er in dem auf diesem Konzil formulierten Glaubensbekenntnis zum Ausdruck kommt, zu reflektieren und zu feiern, ein Glaube, der auch in unseren Tagen lebendig und fruchtbar ist. Die Gebetswoche für die Einheit der Christen 2025 lädt dazu ein, aus diesem gemeinsamen Erbe zu schöpfen und sich intensiver in den Glauben zu vertiefen, der alle Christen eint.
Das Konzil von Nizäa
An dem von Kaiser Konstantin einberufenen Konzil von Nizäa nahmen der Überlieferung nach 318 Väter teil, die meisten davon aus dem Osten. Die Kirche, für die das Leben im Verborgenen und die Verfolgung gerade erst aufgehört hatten, begann zu erfahren, wie schwierig es war, in den unterschiedlichen kulturellen und politischen Kontexten der Zeit denselben Glauben zu teilen. Bei der Einigung auf den Text des Glaubensbekenntnisses ging es darum, die wesentlichen gemeinsamen Grundlagen zu bestimmen, auf denen Ortskirchen aufgebaut werden konnten, die sich gegenseitig als Schwesterkirchen anerkannten und Unterschiede respektierten.
In den Jahrzehnten zuvor war es unter den Christen zu Meinungsverschiedenheiten gekommen, die mitunter in schwere Konflikte ausarteten. Diese Streitigkeiten betrafen so unterschiedliche Themen wie: das Wesen Christi im Verhältnis zum Vater; die Frage nach einem gemeinsamen Datum für die Feier des Osterfestes und dessen Beziehung zum jüdischen Pessach-Fest; der Widerstand gegen theologische Ansichten, die als häretisch galten; und die Frage, wie man Gläubige, die während der Christenverfolgungen in früheren Jahren vom Glauben abgefallen waren, wieder in die Kirche aufnehmen konnte.
Der anerkannte Text des Glaubensbekenntnisses verwandte die erste Person Plural: „Wir glauben …“. Diese Formulierung legt den Akzent darauf, die gemeinsame Zugehörigkeit zu betonen. Das Glaubensbekenntnis war in drei Teile gegliedert, die den trinitarischen Personen gewidmet waren. Darauf folgte ein abschließender Abschnitt, in dem Behauptungen, die als häretisch galten, verurteilt wurden. Der Text dieses Glaubensbekenntnisses wurde auf dem Konzil von Konstantinopel im Jahr 381 n. Chr. überarbeitet und erweitert, und der Abschnitt mit den Verurteilungen wurde entfernt. Dies ist die Form des Glaubensbekenntnisses, die die christlichen Kirchen heute als das Nizäno-Konstantinopolitanische Glaubensbekenntnis anerkennen, das oft einfach als Nizänisches Glaubensbekenntnis bezeichnet wird (Text in deutscher und rumänischer Sprache – siehe Titelseite).
Von 325 bis 2025
Obwohl das Konzil von Nizäa festlegte, wie das Osterdatum zu berechnen ist, führten spätere unterschiedliche Auslegungen dazu, dass das Fest in Ost und West häufig an unterschiedlichen Terminen gefeiert wird. Obwohl wir immer noch auf die Zeit warten, in der wir Ostern wieder jedes Jahr gemeinsam feiern werden, verdanken wir es einem glücklichen Zufall, dass dieses bedeutende Fest im Jubiläumsjahr 2025 in der Ost- und in der Westkirche am selben Tag gefeiert wird.
Die Bedeutung der Heilsereignisse, die alle Christen am Ostersonntag, dem 20. April 2025, feiern werden, hat sich im Laufe von siebzehn Jahrhunderten nicht verändert. Die Gebetswoche für die Einheit der Christen ist eine Gelegenheit für die Christen, dieses lebendige Erbe neu zu erforschen und es sich in einer Weise neu anzueignen, die den zeitgenössischen Kulturen entspricht, die heute noch vielfältiger sind als die der christlichen Welt zur Zeit des Konzils von Nizäa. Den apostolischen Glauben heute gemeinsam zu leben, bedeutet nicht, die theologischen Kontroversen von damals, die sich durch die Jahrhunderte hindurch fortsetzten, wiederzubeleben. Vielmehr geht es um eine betende Neubetrachtung der biblischen Grundlagen und der kirchlichen Erfahrungen, die zu diesem Konzil und seinen Entscheidungen geführt haben.
Der biblische Text für die Gebetswoche
Auf diesem Hintergrund wurde der biblische Text für die Gebetswoche 2025 gewählt: Johannes 11,17 - 27. Das Motto der Gebetwoche, „Glaubst du das?“ (V. 26), geht auf den Dialog zwischen Jesus und Martha zurück, von dem der Evangelist Johannes berichtet. Er fand statt, als Jesus das Haus von Martha und Maria in Bethanien besuchte, nachdem deren Bruder Lazarus gestorben war.
Zu Beginn des Kapitels heißt es im Evangelium, dass Jesus Martha, Maria und Lazarus liebte (V. 5). Doch als Jesus erfuhr, dass Lazarus schwer krank war, erklärte er, dass seine Krankheit „nicht zum Tode führen“ würde, sondern dass der Sohn Gottes „dadurch verherrlicht werden“ solle (V. 4). Und Jesus blieb noch zwei Tage länger an dem Ort, an dem er sich aufhielt. Als Jesus schließlich in Bethanien ankam, obwohl er vor der Gefahr gewarnt worden war, dort gesteinigt zu werden (V. 8), lag Lazarus „schon vier Tage im Grab“ (V. 17). Was Martha zu Jesus sagt, drückt ihre Enttäuschung über seine verspätete Ankunft aus und enthält vielleicht auch einen Vorwurf: „Herr, wärst du hier gewesen, dann wäre mein Bruder nicht gestorben.“ (V. 21). Diesem Ausruf folgt jedoch sofort ein Bekenntnis des Vertrauens in die rettende Macht Jesu: „Aber auch jetzt weiß ich: Alles, worum du Gott bittest, wird Gott dir geben.“ (V. 22). Als Jesus ihr versichert, dass ihr Bruder auferstehen wird (V. 23), antwortet sie, indem sie ihren Glauben bekräftigt: „Ich weiß, dass er auferstehen wird bei der Auferstehung am Letzten Tag.“ (V. 24). Jesus führt sie noch einen Schritt weiter, indem er seine Macht über Leben und Tod verkündet und seine Identität als Messias offenbart. „Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt, und jeder, der lebt und an mich glaubt, wird auf ewig nicht sterben.“ (V. 25-26). Nach dieser erstaunlichen Aussage konfrontiert Jesus Martha mit einer sehr direkten und zutiefst persönlichen Frage: „Glaubst du das?“ (V. 26).
Wie Martha konnten auch die ersten Generationen der Christen nicht gleichgültig oder passiv bleiben, als die Worte Jesu ihre Herzen berührten und erforschten. Sie bemühten sich ernsthaft, eine verständliche Antwort auf die Frage Jesu zu geben: „Glaubst du das?“ Die Väter von Nizäa strebten danach, Worte zu finden, die das ganze Geheimnis der Menschwerdung und des Leidens, des Todes und der Auferstehung ihres Herrn umfassen würden. In Erwartung seiner Wiederkunft sind die Christen auf der ganzen Welt aufgerufen, gemeinsam diesen Glauben an die Auferstehung zu bezeugen, der für sie die Quelle der Hoffnung und der Freude ist und an der alle Völker Anteil haben sollen.
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GEBETSWOCHE FÜR DIE EINHEIT DER CHRISTEN 2025
in Blaj, Stânceni, Cristurul Secuiesc, Ulieș … und Schäßburg
Wie bereits oben angedeutet, hat die Ökumenische Gebetswoche vor dem Hintergrund des 1.700. Jubiläums des Ersten Ökumenischen Konzils in diesem Jahr eine besondere Bedeutung. In Schäßburg ist die Gebetswoche für die vorletzte Maiwoche (19. – 24. Mai 2025) geplant, wobei dieses Datum nicht zufällig ausgewählt wurde: einerseits begann (nach einigen Historikern) das Konzil von Nizäa im Jahr 325 n. Chr. zwischen dem 20. und 25. Mai und andererseits gedenkt die Kirche des Kaisers Konstantin, der dieses Konzil einberufen hat am 21. Mai.
In Vorfreunde auf dieses Ereignis hatte ich in diesem Winter die Ehre, gleich an vier Orten in Siebenbürgen eingeladen zu werden. Am 19. Januar war ich Gast SE-Weihbischof Cristian Crișan in der griechisch-katholischen Kathedrale von Blasendorf/Blaj/ Balázsfalva, wo ich Bischof Reinhard Guib vertreten und ein Grußwort sprechen durfte (https://aegc.ro/pages/531 ). Eine Woche später (25. Januar) weilte ich im Karmeliter-Kloster in Stânceni/Gödé-Mesterháza (Landkreis Mureş), welches ebenfalls zur Griechisch-Katholischen Kirche gehört; die Oberin Schwester Eliane hatte mich gebeten die Predigt im Vespergottesdienst zum Abschluss der Gebetswoche zu halten. Am Samstag, dem 8. Februar war ich dann von der reformierten Amtsschwester Pfn. Imelda Andrei eingeladen, in der Reformierten Kirche aus Cristurul Secuiesc / Székely-Keresztúr / Ungarisch-Kreuz zu predigen. Und schließlich hatte ich die Freude nach vielen Jahren, einen ehemaligen Studienkollegen aus Hermannstadt wieder zu sehen: Pfr. Dr. Sógor Géza lud mich am 22. Februar in das kleine Dorf Ulieș/Kányád (Landkreis Harghita) ein, wo ich in seiner reformierten Gemeinde predigen durfte.
Es folgt die Predigt (in rumänischer Sprache), die in Stânceni gehalten wurde.
Să fie mijloacele voastre încinse și făcliile voastre aprinse. Și voi fiți asemenea oamenilor care așteaptă pe stăpânul lor când se întoarce de la nuntă, ca, venind, și bătând, îndată să-i deschidă. Fericite sunt slugile acelea pe care, venind, stăpânul le va afla priveghind. Adevărat zic vouă că se va încinge și le va pune la masă și, apropiindu-se le va sluji. Fie că va veni la straja a doua, fie că va veni la straja a treia, și le va găsi așa, fericite sunt acelea. Iar aceasta să știți că, de ar ști stăpânul casei în care ceas vine furul, ar veghea și n-ar lăsa să i se spargă casa. Deci și voi fiți gata, că în ceasul în care nu gândiți Fiul Omului va veni. (Luca 12,35 - 40)
Prea cucernici și prea cuvioși părinți, prea cuvioase măicuțe și preaiubiți creștini!
Mă aflu deja a treia oară consecutiv la Săptămâna de Rugăciune pentru Unitatea Creștinilor aici la Schitul Carmelitan din Stânceni și mulțumesc Maicii Eliane pentru invitație. La noi la sași se spune – mai în glumă, mai în serios – că un lucru care s-a întâmplă de trei ori, a devenit tradiție. În Biserică la modul general, iar în cea Bizantină în special, cuvântul „tradiție” cântărește greu, deci lucrurile sunt un pic mai complicate. Pentru mine personal însă – dacă Dumnezeu îmi menține sănătatea – venirea la Stânceni poate să rămână o tradiție. Vin aici pentru că de fiecare dată spiritul acestui loc mă copleșește și măcar pentru câteva ore reușesc să mă debarasez de spiritul veacului și de sminteala în care trăim. Cred că toți cei care venim în mod regulat aici, simțim la fel și încă o dată mulțumesc Maicii Eliane că ne adună în acest loc binecuvântat.
„Crezi tu aceasta?” o întreabă Mântuitorul pe Marta în contextul pericopei din Evanghelia după Ioan (cap. 11,17 - 27), pericopă care relatează învierea lui Lazăr. Este tema Săptămânii de Rugăciune din acest an 2025 elaborat de o echipă internațională de teologi, care s-au întâlnit la comunitatea monahală din Bose din zona Piemont în Italia. Credința – unul dintre cuvintele cele mai frecvent folosite în limbajul creștin-religios – are două înțelesuri, și anume: convingerea religioasă, adică cred în existența unei ființe divine și încrederea deplină în această ființa divină, adică mă încred în Dumnezeu în sensul că toată existența mea o văd în contextul providenței divine. Se pot spune multe pe marginea acestui subiect, dar mă opresc aici și aș dori să ne focusăm asupra pericopei evanghelice care face parte din textele biblice asupra cărora suntem chemați să medităm azi, în ultima zi din octava de rugăciune.
Pericopa din Sf. Evanghelia după Luca 12,35 - 40 care s-a citit la această vecernie folosește un limbaj preluat din retorica soldățească sau a agenților de pază: îi îndeamnă pe cei care o ascultă, să fie mereu pregătiți și alerți, chiar și la ore neobișnuite: straja a doua sau a treia denumesc ceasuri ale nopții, când tot omul în mod normal doarme. Trebuie înțeles sensul alegoric al acestui text biblic: cu siguranță Dumnezeu nu ne cere să sacrificăm odihna noastră de noapte atât de necesară corpului și spiritului, iar fericit este acela care nu suferă de insomnie. Vorbele lui Iisus trebuie înțelese într-un sens figurat. Este vorba aici despre îndemnul Mântuitorului de a lua decizii în perioada activă și conștientă a vieții noastre (atunci când mai suntem – cum se mai spune în popor – „citov la minte”) astfel încât aceste decizii să poată rezista judecății divine. Este vorba despre o „priveghere spirituală” sau o „priveghere în credință”. Trebuie să ne organizăm viețile ca niște angajați, ai căror muncă poate fi supusă oricând unui control. Trebuie să fim pregătiți în orice moment din viață, pentru întâlnirea cu Creatorul nostru.
În acest context trebuie specificat un lucru. Pentru noțiunea timpului, limba greacă veche (în care este gândit și conceput Noul Testament) are doi termeni pentru care în limbile uzuale ale zilelor noastre noi avem doar unul. Timpul care pur și simplu curge și în care nu se întâmplă nimic ieșit din comun se numește „chronos”. Însă timpul care este calificat într-un mod special, respectiv momentul în care se întâmplă ceva deosebit, se numește „kairos”. De pildă Nașterea sau Învierea lui Iisus Hristos sunt asemenea momente din istoria mântuirii noastre, demne de calificativul „kairos”. Momentul favorabil, ceasul salvării sau cel al mântuirii sunt acel „kairos”. Când Dumnezeu intervine în viața noastră, temporalitatea noastră, „chronos-ul” nostru se schimbă devenind „kairos-ul”. „Kairos-ul” este un crâmpei din eternitatea divină. Dumnezeu este și creatorul timpului, dar el nu se supune acestuia, fiind veșnic.
Motivul pentru care noi suntem chemați la acea „priveghere spirituală” este, că acel „kairos” nu poate fi anticipat nici măcar în relațiile noastre interumane. O privire asupra trecutului nostru ne arată acest lucru: cât de des am pierdut, ratat sau irosit timpul acordat nouă de către Dumnezeu. Ar fi fost timp pentru conversații importante și edificatoare, timp pentru întâlniri în familie sau cu prietenii, dar și timp dedicat oamenilor, care ar fi avut nevoie de ajutorul nostru. Dacă suntem sinceri cu noi înșine, trebuie să recunoaștem, că au existat multe momente în care nu ne-am încadrat în rândul acelor slujitori, care au privegheat și care au fost pregătiți să-L întâmpine pe Domnul la momentul sosirii sale.
Cei care însă „priveghează în credință” sunt încredințați de faptul, că Domnul o să le slujească lor (și nu invers – ce promisiune!): „Fericite sunt slugile acelea pe care, venind, stăpânul le va afla priveghind. Adevărat zic vouă că se va încinge și le va pune la masă și, apropiindu-se le va sluji.” (V. 37) Iar revenind la temă principală a acestei săptămâni și anume întrebarea Mântuitorului adresată Martei: „Crezi tu aceasta?” putem rezuma: A crede în Dumnezeu, înseamnă a fi încredințat de faptul, că moartea a fost învinsă pe cruce de către Mântuitorul nostru Iisus Hristos. Să rămânem deci neclintiți în această credință, așteptând acel „kairos” când – după spusele Sf. Apostol Pavel – vom vedem „față către față”. Amin.
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Die diakonischen Dienste im Jahr 2024 umfasste folgendes:
a) 5 Personen bekamen aus der Kantine „Four Seasons“ ihr Mittagessen;
b) Hausbesuche wurden bei Personen durchgeführt, die dies beantragt haben, wobei einige von ihnen zu Arztbesuchen begleitet wurden;
c) älteren Menschen wurden die ihnen vom Arzt verschriebenen Medikamente abgeholt und gebracht;
d) Besuche mit seelsorgerlichen Gesprächen wurden auf Wunsch durchgeführt; regelmäßig wurden Gemeindeglieder besucht, die in den Altenheimen von Hetzeldorf und Denndorf untergebracht sind;
e) finanzielle Hilfen für Beheizung während des Winters wurde an Sozialfälle vergeben;
f) die Lebensmittel-Pakete der Stiftung SAXONIA wurden auch im Jahr 2024 an Sozialfälle bzw. Personen mit niedrigem Einkommen verteilt;
g) Pflegemittel wurden an Bedürftige verteilt sowie Gehhilfen, Rollstühle, Kranken-hausbetten oder Toilettensitze.
Ich habe an einer Fortbildung teilgenommen, die auf Ebene der Landeskirche organisiert wurde. Im September hatte ich die Gelegenheit, zusammen mit den Presbyterinnen Edith Barbu und Lieselotte Baier sowie Pfarrer Dr. Bruno Fröhlich zu einem Arbeitsbesuch und Erfahrungsaustausch mit unseren Partnern in Bremen zu fahren.
Trotz einem verwaltungsmäßig schwierigen, ereignisreichen Jahr, gekennzeichnet von einer politischen Krise und einer fortlaufend gesetzlichen Instabilität, hat die Kirchengemeinde Schäßburg dank der guten Zusammenarbeit der Angestellten und dem Mitwirken von Ehrenamtlichen das Jahr 2024 doch gut abgeschlossen.
Das historische kulturelle Erbe unserer Vorgänger, der zugewachsene, umfangreiche Besitz unserer Gemeinde, die Verantwortung für diese einmaligen Werte, haben in der funktionellen Existenz unserer geschrumpften Gemeinde bedeutende Änderungen hervorgerufen und bewirken dementsprechend laufend wachsende, umfangreiche Leistungen von verwaltungstechnischer und wirtschaftlicher Natur.
Einst als große Gemeinde mit zahlreich gut besetzten ehrenamtlichen Strukturen (Nachbarschaften, Frauenvereine, Schulen, u.a.), wurde ein großer Teil der kirchlichen Aufgaben bewusst und ehrenamtlich geleistet.
Heutzutage werden diese Aufgaben wie Sozialarbeit, Instandhaltung, Nutzung und Förderung der kirchlichen Güter (Kirchen; Friedhöfe; Immobilien wie Schulen, Kindergarten, Wohnungen; Kirchenwald) usw. hauptsächlich über die Verwaltung mit Hilfe von kirchlich angestellten Personen bewältigt. Die nötigen finanziellen Mittel werden zum größten Teil schon selber erwirtschaftet. Noch ist die Gemeinde aber auf Spenden und Beiträge angewiesen. Unser Ziel ist es, weitere Einnahmequellen zu schaffen (hauptsächlich durch Förderung des lokalen Tourismus), um finanziell unabhängig von Spenden zu werden.
Die tägliche operative Verwaltung, die Vielfältigkeit der auftauchenden Probleme bilden immer wieder eine neue Herausforderung, um befriedigende Lösungen für Nutzung, Pflege und Erhaltung des Gemeindeeigentums zu erzielen.
Unter diesen Verhältnissen wurden auch im Laufe des Jahres 2024, eine ganze Reihe von Aufgaben verwaltungstechnischer Natur gelöst. Davon eine kurze Auflistung der wichtigsten Handlungen:
In diesem Jahr 2024 wurde die erste Etappe der Notfallmaßnahmen für die Sicherung des Zinngießerturmes und des dazugehörigen Wehrganges mit finanziellem Beitrag des Staates (Nationales Institut für Kulturerbe / „Institutul Național al Patrimoniului“) eingeleitet und nach einer Bauabnahme im November 2024 abgeschlossen. In einer weiteren Etappe soll das Dach des Zinngießerturms und ein Teil der umgestürzten Wehrmauer am Bergfriedhof hergerichtet werden.
Kleine dringende Dachreparaturen (wegen Regenschäden) wurden am Seilerturm, Kindergarten und Joseph Haltrich Gymnasium, vorgenommen.
Für die Sicherheit unserer Gebäude und auch im Sinne der gesetzlichen Vorschriften wurde für die Wartung der Heizanlagen, Elektrik, Alarmanlagen, Blitzableiter-Systeme und der in den verschiedenen Gebäuden aufgeteilten Feuerlöscher gesorgt.
Leistungsverträge, Mietverträge für Räumlichkeiten, Immobilien und Grundbesitz wurden auch für dieses Jahr ausgearbeitet bzw. wurden neu aufgesetzt.
Vom wirtschaftlichen Aspekt her haben wir mit dem Kirchenwald das Jahr gut abgeschlossen. Gut bedeutet, dass die Einnahmen aus dieser Aktivität dank dem APIA-Finanzierungsprojekt („Silvomediu“) größer als die Ausgaben waren. Aber die Zusammenarbeit mit dem Forstamt ist weiterhin schwierig und fordert eine fortlaufende Aufsicht.
Eine neue Forstplanung („Amenajament silvic“) für die nächsten 10 Jahre wurde für unseren Gemeindewald ausgearbeitet und wird dieses Jahr 2025 in Kraft treten.
Im Rahmen des Gemeindelebens hatte die Verwaltung auch dieses Jahr einen bedeutenden Beitrag bei dem Organisieren der verschiedenen Veranstaltungen wie Ausstellungen, Osterkaffee, Seniorentreffen, Weihnachtsfeier u.v.m.
Dank intensiver Bemühungen und dank der Spenden konnten ambulante Pflege und „Essen auf Räder“ weitergeführt werden. Im Hinblick auf die soziale Struktur unserer Gemeinde, bleibt diese Tätigkeit auch in Zukunft eine der wichtigsten und schwierigsten Aufgaben.
Mit Rückblick auf die erbrachten Leistungen im Jahre 2024 hat sich im Grunde schon vieles getan. Ein gewisser wirtschaftlicher Aufschwung ist nicht zu übersehen.
Zum Schluss möchte ich ein Wort des Dankes zum Ausdruck bringen. Es richtet sich an alle Spender, Partner und ehrenamtliche Mitarbeiter, ohne deren Mitwirken vieles gar nicht möglich gewesen wäre.
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Un sighișorean necunoscut: ZAHARIA PUȘCARIU
de Dr. Nicolae Teșculă
Sighișoara a avut o bogată tradiție în domeniul educațional. După cum se știe, prima școală este atestată documentar în anul 1522. Comunitatea sighișoreană acordat o importanță deosebită creșterii tinerei generații și a școlarizării acesteia. Una din devizele Școlii din Deal, aflată și azi pe frontispiciul clădirii: Schola seminarium rei publique (Școala pepiniera comunității) este sugestivă în acest sens.
Secolul al XVIII - lea si începutul secolului al XIX - lea aduc tot mai mult în spațiul educațional intenția de a depăși pragul de alfabetizare simplă și trecerea la educarea cetățeanului, disciplinat, util și patriot. Se mergea pe principiul că un om bine instruit poate să facă produse sau servicii de calitate care să-l ajute să reziste în viață fiind elemente necesare care să salveze mica gospodărie țărănească sau micul atelier meșteșugăresc de la faliment. Din punctul de vedere al teoriei economice neoclasice, creșterea economică este unul dintre factorii creșterii nivelului educațional. De altfel, rădăcinile creșterii economice moderne rezidă în sporirea difuzării educației moderne, a științei. Economia creează cadrul extern al sistemului educațional, determină necesitățile și prioritățile.
Astfel, în anul 1873 la Sighișoara se vor pune bazele unei Școli de ucenici în meserii. Aceste școli erau adresate tuturor tinerilor. care doreau să învețe o meserie, indiferent de naționalitate. Materiile erau predate de profesorii de la celelalte școli din oraș, curricula școlară avea la bază materii ca: istorie și geografie, limbi (germană, maghiară, română) cu cursuri de modele de a scrie acte și corespondența, socotit, comerț, geometrie, desen de specialitate, desen liber, modelare, cunoștințe de arhitectură, fizică, mecanică și tehnologie mecanică, chimie și chimie tehnologică. Cursurile erau ținute de un profesor în fiecare după-amiază a zilei de duminică, sau în zilele de sărbători. Numărul învățământului practic era de 5 ore pe săptămână și numărul claselor varia după numărul elevilor înscriși. De asemenea, în funcție de necesități, se organizau și cursuri specializate sau de perfecționare. Existau și clase pregătitoare, deoarece erau elevi care nu aveau nici un fel de pregătire școlară.
Unul dintre profesorii, care vor preda la școală va fi Zaharia Pușcariu. În paginile anuarului școlii apare profesorul Zaharia Pușcariu. Acesta predă materiile: Curs de schimb și contabilitate, Istorie și teorie constituțională în perioada 20 octombrie 1874-1 aprilie 1883. Din analiza surselor documentare aflăm că Zaharia Pușcariu este un absolvent al prestigiosului Gimnaziu Evanghelic din Sighișoara. Este cel de-al patrulea absolvent de naționalitate română al acestei școli după Zaharia Boiu jr., Ioan Șiandru și Zaharia Tătar. În registrele matricole ale școlii este menționat sub numele de Pușcașu. Astfel, în anul școlar 1868/69, dintr‑un număr de 8 elevi, care au absolvit clasa a VIII‑a, erau doi români: Zaharia Pușcașu, născut la Sighișoara, în 20 noiembrie 1848, orfan de tată și George Proștean, fiul țăranului Nicolae Proștean din Brădeni. După obținerea examenului de maturitate Zaharia Pușcariu urmează cursurile prestigioasei Academii de Drept din Sibiu. Iar în anul 1872 devine profesor de limbă română la Gimnaziul Evanghelic din Sibiu. Peste doi an va părăsi catedra de la prestigioasa școala sibiană pentru a se întoarce în orașul natal. La Sighișoara va activa în calitate de practicant la Tribunalul din Sighișoara. Se va evidenția și în plan bisericesc devenind membru în sinodul protopopiatului Sighișoara. În anul 1883 va părăsi orașul natal și catedra de profesor, deoarece a fost transferat cancelist la Curtea de Justiție din Ibașfalău (azi Dumbrăveni, jud. Sibiu). Ulterior, în anul 1892 îl găsim vicenotar la Tribunalul din Mediaș, peste un an notar la Curtea de Justiție din Ibașfalău, în 1896 judecător adjunct la Tribunalul din Aiud și în 1898 judecător adjunct la Tribunalul din Abrud. Din păcate, sursele documentare nu ne oferă informații cu privire la activitatea sa ulterioară.
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Evangelische Kirchengemeinde A. B. Schäßburg