Evangelische Kirchengemeinde A.B. Schäßburg

Aktuell  Gemeinde  Benutzung  Datenschutz  Impressum  ABC

Reformatorische Kirchen


Gemeinsame Pastoralkonferenz (2.3.2023)

Bezirksgemeindetag in Pruden (24.5.2021, Pfingstmontag)

500 Jahre Reformation 1517 - 2017

Leuenberger Konkordie

Leuenberger Konkordie Reformationsfest (31.10.2005)








 


500 Jahre Reformation 1517 - 2017

Predigt des Bischofs Reinhart Guib
Predigt des reformierten Bischofs Kató Béla
Predigt des evangelisch-lutherischen Bischofs Adorjáni Dezső -Zoltán
Ansprache anlässlich der Pflanzung des Apfelbäumchens im Schäßburger Predigergarten
Pflanzung des Apfelbäumchens
Eindrücke vom Reformationsjubiläum

„12 Apfelbäumchen für ein klares Wort“ (Kraków, 14.5.2017)









 

Pflanzung des Apfelbäumchens im Schäßburger Predigergarten am 5.11.2017










∧  nach oben


 

Pruden: Eine sächsisch-sächsische Gemeinde
Irgendwo, in den Hügeln und Wäldern hinter Halwelagen und Großalisch liegt Pruden. 



Auf der Landkarte ist das Dorf fast nicht auffindbar. Man kommt hier nicht einfach zufällig vorbei. Noch vor fünfzig Jahren wird von Hirschen und Wölfen auf der Dorfstraße berichtet. Als kleine Gemeinde des Schäßburger Kirchenbezirks hat Pruden frühzeitig das Schicksal so vieler anderer sächsischen Gemeinden geteilt. Und doch hat hier die Neuzeit ein anderes Lied angestimmt.
In den besten Zeiten zählte die Gemeinde des historischen Bogeschdorfer Kapitel rund um die 500 Seelen. Doch dann kamen die Irrungen und Verwirrungen des 20. Jahrhunderts. Auch wenn die Geschichte weit weg geschrieben wurde, so betrafen ihre Folgen direkt auch diese kleine Gemeinde, die langsam aber sicher erlosch. Krieg, Deportation und Enteignung folgten aufeinander. Die deutsche Schule schloss Ende der 50ger Jahre aus Mangel an Schülern, der Kindergarten folgte 1965. Die drei Nachbarschaften lösten sich der Reihe nach auf. Der letzte ortsansässige Pfarrer, Mosberger Hans, verließ 1973 Pfarrhaus und Dorf. Danach pendelten die Geistlichen von Halwelagen oder Alisch zum Gottesdienst ein. In den 70gern waren noch knapp über 100 Gemeindeglieder in der Ortschaft, die aber alle für ihre Kinder anderswo ein besseres Leben erhofften. Als letztes schloss die Gustav-Adolf Kirche von 1906 für immer ihre neugotischen Türen. Der Alltag der Prudener ging in die Geschichte ein. Die Wende 1990 hinterließ der Kirchengemeinde ganze 4 Seelen. Damit war die sächsische Geschichte des Dorfes zu Ende.
Aber es sollte nur das Ende der ersten sächsischen Geschichte sein! Denn – wie Gott es eben fügt - kam 1996 Harald Nötzold, der Leiter des kirchlichen Heimes „Lutherhöhe“ aus Zwickau nach Siebenbürgen. Im Kontakt mit dem damaligen Dechanten Johannes Friese hatte er Hilfsgüter in das Lukasspital nach Lasseln gebracht. Seine ersten Eindrücke über die Region beschreibt er für das Heimatbuch von Pruden (Lukas Geddert, „Pruden mitten in der Welt“, Selbstverlag 2009 S. 33). „Wir kamen in tiefster Nacht an und wurden in ein leerstehendes Sachsen-Haus gesteckt, wir schliefen nach Sekunden wie die Murmeltiere. Als wir am Vormittag des nächsten Tages erwachten und die Fensterläden öffneten, kamen wir uns vor wie in einer anderen Welt: Draußen grünte und blühte es überall, die Vögel zwitscherten in einer Vielfalt, wie wir es noch nie gehört hatten. Wir waren in einem Märchenland! Es ging gut weiter in diesen Tagen: Schönes Wetter, eine herrliche Landschaft, und die große Herzlichkeit der verbliebenen Siebenbürger Sachsen, mit denen wir die Pfingst-Gottesdienste feierten.“ 1997 übernahm Harald Nötzold das Pfarranwesen von Pruden, um es zu einer neuen Lutherhöhe umzubauen. Damit begann aber die zweite sächsische Geschichte von Pruden, denn Zwickau liegt … im Freistaat Sachsen! Es wurde renoviert und neu gebaut. Pfarrhaus, Mühle, Kirche – alles kam dran.



Eine immer größer werdende Gruppe aus Sachsen ließ sich für die Region, das Dorf und die Arbeit begeistern. Es kam zu Kooperation zwischen den ersten und zweiten Prudener Sachsen. Als die Landeskirchenversammlung der Evangelischen Kirche A.B. in Rumänien die Ordnung der Zweitmitgliedschaft beschloss, überlegten die neuen Sachsen nicht lange. Ganze 37 schrieben sich in die Prudener Kirchengemeinde ein und wählten Harald Nötzold zum Kurator. Dieser selber kann die vielen Reisen gar nicht mehr zählen, bei denen er die 1.400 km zwischen der Lutherhöhe 1 und Lutherhöhe 2 überbrückte. Sie dürften gut und gerne an dem Hunderter kratzen. Es war schon fast eine Fügung, dass 2016 der siebenbürgische Pfarrer Harald Pepel zum Superintendenten von Zwickau gewählt worden ist. (Oder habe die Neu-Prudener hier ein Händchen mit im Spiel gehabt?) Damit wurde die Verbindung zusätzlich gestärkt. Auch auf landeskirchlicher Ebene wurde die Verbindung fortgeschrieben. Oberkirchenrat Friedemann Oehme aus Dresden sorgt mit Beharrlichkeit im Landeskirchenamt dafür, dass die Evangelische Kirche A.B. in Rumänien auf der Tagesordnung bleibt.
 
Das Gustav-Adolf Werk Sachsen, setzt sich ebenfalls unermüdlich für Belange in Rumänien ein. Und im Bischofshaus in Hermannstadt wird an diesem sächsisch-sächsischen Netz mitgesponnen.
n, mit denen wir die Pfingst-Gottesdienste feierten.“ 1997 übernahm Harald Nötzold das Pfarranwesen von Pruden, um es zu einer neuen Lutherhöhe umzubauen. Damit begann aber die zweite sächsische Geschichte von Pruden, denn Zwickau liegt … im Freistaat Sachsen! Es wurde renoviert und neu gebaut. Pfarrhaus, Mühle, Kirche – alles kam dran.



Als Anerkennung der Leistungen in Pruden hat Dechant Dr. Hans Bruno Fröhlich sich entschieden, in dieser Kirche und der Gemeinde der Neu-Prudener (wie sie sich selber nennen. Siehe: http://gemeinde.pruden.eu/) das jährliche Bezirks-Gemeindefest zu feiern. In Vor-Pandemiezeiten kamen aus Reen und Alisch, Schäßburg und Keisd gut über hundert Gemeindeglieder zusammen, um Geist und Gemeinschaft zu teilen. 2020 hat die Pandemie sowohl die Neu-Prudener als auch das Gemeindefest vorübergehend ausgebremst. Aber wer denkt, dass dieses das Ende war, kennt weder die Sachsen noch … die Sachsen. Im Juli 2020 waren die Neu-Prudener wie selbstverständlich wieder da. Und 2021 kann nun das Pfingsttreffen, bereichert durch die digitale Erfahrung der vorhergehenden Internetgottesdienste, wieder starten.

Am 24. Mai 2021 (Pfingstmontag) um 11:00 Uhr (rumänischer Zeit) war zu präsentischer und digitaler Teilnahme am Gottesdienst nach Pruden eingeladen.


Es war der vierte grenzübergreifende Gottesdienst in Zusammenarbeit mit dem Verband der HOGs, nach denen in Michelsberg, Mediasch und Kronstadt.

Am 6. Juni 2022 (Pfingstmontag) um 11:00 Uhr (rumänischer Zeit) war zum Gottesdienst nach Pruden eingeladen.





∧  nach oben

































Chronik Gemeindebrief Kirchenmusik

Touristische Kirchenbesichtigung
Bergkirche: Dienstag-Sonntag, 10-17 Uhr
Klosterkirche: Mittwoch-Sonntag, 10-17 Uhr
Der Preis beträgt 10 Lei je Eintrittskarte.

În scopuri turistice bisericile pot fi vizitate
Bisceria din Deal: marţi până duminică între orele 10 şi 17
Biserica Mănăstirii: miercuri până duminică între orele 10 şi 17
Preţul de intrare este de 10 lei/bilet.

Templom Turisztikai Látogatások
Vártemplom: Nyitva keddtől vasárnapig 10-17 óra között
Kolostortemplom: Nyitva szerdatól vasárnapig 10-17 óra között
Az ár 10 lej belépőjegyenként.

Tourist church visit
Curch on the Hill: Tuesday-Sunday, 10 a.m.-5 p.m.
Monastary Curch: Wednesday-Sunday, 10 a.m.-5 p.m.
The price is 10 lei per entry ticket.

Regelmäßige Termine

Montag-Donnerstag 
8-12 Uhr Gebührentag

Donnerstag 
18 Uhr Kirchenchor 
19 Uhr Posaunenchor 

Freitag 
18 Uhr Sommerkonzerte



















Die Evangelische Kirchengemeinde A. B. Schäßburg, Str. Cositorarilor Nr. 13, RO-545400 Sighişoara, funktioniert aufgrund der Kirchenordnung der Evangelischen Kirche Augsburgischen Bekenntnisses in Rumänien veröffentlicht im Amtsblatt der Regierung Rumäniens Nr. 637 vom 4. September 2008 und dem Gesetz Nr. 489/2006 betreffend Religionsfreiheit und allgemeinen Regelungen für die Glaubensgemeinschaften, veröffentlicht im Amtsblatt der Regierung Rumäniens Nr. 11 vom 8. Januar 2007

Parohia Evanghelică Sighişoara C. A., Str. Cositorarilor Nr. 13, RO-545400 Sighişoara, care funcționează în baza Statului Bisericii Evanghelice C. A. din România, publicat în Monitorul Oficial nr. 637 din 4.9.2008 şi a Legii 489/2006 privind libertatea religioasă şi regimul general al cultelor, publicata in Monitorul Oficial nr. 11 din 8.1.2007

Az A. B. Sighisoara Evangélikus Egyházközség (Str. Cositorarilor no. 13, RO-545400 Sighişoara), a Romániai Augsburgi Hitvallású Evangélikus Egyház 2008. szeptember 4-i 637. számában megjelent Romániai Evangélikus Egyházközség Egyházi Rendje és a Román Kormány Hivatalos Közlönyének 2007. január 8-i 11. számában megjelent 489/2006. számú, a vallásszabadságról és a vallási közösségek általános szabályairól szóló törvény alapján működik